Migran­tin­nen für Gesundheit

Migran­tin­nen für Gesundheit

MIGRANT*INNEN FÜR GESUND­HEIT (MFG)

Oft sind Menschen in schwie­ri­gen sozialen oder finan­zi­el­len Lebens­um­stän­den nicht aus­rei­chend darüber infor­miert, welche Mög­lich­kei­ten der Gesund­heits­ver­sor­gung ihnen zur Verfügung stehen. Viele sind sich auch nicht bewusst, welche Gesund­heits­leis­tun­gen sie brauchen. Migrant*innen sind besonders häufig davon betroffen. Diesem Umstand wirkt das Projekt Migrant*innen für Gesund­heit (MfG) entgegen, indem geschulte frei­wil­lig tätige Gesundheitslots*innen andere Migrant*innen durch das öster­rei­chi­sche Gesund­heits­sys­tem lotsen und ihnen zu aus­ge­such­ten Themen Informationen vermitteln.

Wir bieten ca. zwei­stün­di­ge Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen und Workshops zu Gesund­heits­the­men für Erwach­se­ne, Kinder und Jugendliche mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in den Sprachen:

  • Albanisch
  • Arabisch
  • BKS
  • Englisch
  • Persisch/Farsi
  • Pashtu
  • Russisch
  • Tsche­tsche­nisch
  • Türkisch
  • Ukrai­nisch

Weitere Sprachen auf Anfrage.

Bei Interesse an einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung oder einem Workshop bzw. für weitere Details zum Projekt Migrant*innen für Gesund­heit kon­tak­tie­ren Sie bitte die Pro­jekt­lei­tung unter MfG@volkshilfe-wien.at

Wir suchen neue Gesundheitslots*innen für den MfG-Lehrgang 2021!

Die Bewer­bungs­frist für den Lehrgang, der von Oktober bis Dezember 2021 statt­fin­den wird, endet am 08.09.2021.

Am 02.09.2021 findet ein Infor­ma­ti­ons­abend für Interessent*innen statt.

Näheres zum Projekt, zum Bewer­bungsprozess, zum Lehrgang und zu den Gesund­heits­lots*innen können Sie dem Folder entnehmen.

Der Lehrgang ist kostenlos und aus­schließ­lich für Erwach­se­ne vorgesehen.

Konkret freuen wir uns über Bewer­bun­gen von Menschen:

  • die Interesse an Gesund­heits­the­men mitbringen
  • die über einen regulären Auf­ent­halts­ti­tel verfügen
  • die über gute Deutsch­kennt­nis­se verfügen (min­des­tens B1+ Niveau)
  • mehr­spra­chig auf­ge­wach­sen sind, oder deren Erst­spra­che nicht Deutsch ist
  • die über ein breites soziales Netzwerk in migran­ti­schen Com­mu­nities verfügen
  • die in ihren Ein­stel­lun­gen mit den Wer­te­hal­tun­gen der Volks­hil­fe Wien übereinstimmen
  • die Freude am Umgang mit Menschen haben (unab­hän­gig von Geschlecht und Herkunft)

 

Unsere aktuellen Lots*innen sprechen bereits sehr viele unter­schied­li­che Sprachen. Wenige sprechen jedoch Farsi/Dari, Somalisch oder Romanes. 

Bewer­bun­gen von Menschen mit diesen Sprach­kennt­nis­sen sind daher besonders erwünscht!

WEITERE INFORMATIONEN

Das Projekt Migrant*innen für Gesund­heit wird aus Mitteln des Bun­des­kanz­ler­amts (BKA) sowie des Lan­des­ge­sund­heits­för­de­rungs­fonds (LGFF) der Öster­rei­chi­schen Gesund­heits­kas­se und der Stadt Wien finanziert.

Das Projekt Migrant*innen für Gesund­heit wurde mit dem 3. Platz der Kategorie „Gesunde viel­fäl­ti­ge Stadt“ des Wiener Gesund­heits­prei­ses 2019 ausgezeichnet.

Ebenso wurde das Projekt 2020 zur Mit­wir­kung an der Errei­chung der Wiener Gesund­heits­zie­le mit einer Urkunde aus­ge­zeich­net. Stadtrat Peter Hacker findet dazu auch dankende Worte in seiner Video­bot­schaft.

Kontakt & Information
Wir informieren und beraten Sie gerne!
01 334 47 39-0
Bereich Soziale Arbeit
Margaretengürtel 138-140/2. Stock
1050 Wien
Fördergeber

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