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Volkshilfe Wien inside: Finanzen – transparent und sparsam

Die Volkshilfe Wien ist ein großes Unternehmen mit rund 1.700 MitarbeiterInnen, die gemeinsam täglich hart daran arbeiten, mehr soziale Wärme in den Alltag zu bringen. In dieser Serie stellen wir Ihnen ab diesem Newsletter laufend die einzelnen Abteilungen der Volkshilfe Wien vor, ohne deren Einsatz ein so großer Betrieb nicht funktionieren würde. Beginnen wollen wir mit dem Bereich Finanzen & Controlling, denn ohne Geld geht ja bekanntlich nichts.

Mit 68 Millionen Euro Jahresumsatz ist die Volkshilfe Wien ein großer Wiener Wirtschaftsbetrieb, erzählt Daniela Kimmel, Bereichsleiterin Finanzen & Controlling. Dachte man früher beim Wort Controlling und Finanzen manchmal an kleinliches „Erbsenzählen mit Ärmelschonern“, ist heute in der Volkshilfe Wien moderne Budgetplanung, Projekt Know-how und Professionalität angesagt: „Wir setzen für unsere Projekte öffentliche Mittel ein und sind daher zum wirtschaftlichen und sparsamen Mitteleinsatz verpflichtet“, so Kimmel. Einmal jährlich erstellen Kimmel und ihr Team das Jahresbudget der Volkshilfe Wien, wofür im Vorfeld alle Daten von sämtlichen Projekten und Bereichen einheitlich erfasst und die Zahlen – je nach Fördergeber – individuell aufbereitet werden. Kimmel: „Im Gegensatz zu klassischen Unternehmen müssen wir uns bei der Budgetierung und Verrechnung nach den Gegebenheiten unterschiedlicher Fördergeber richten. Das ist für uns eine große Herausforderung und verlangt von den MitarbeiterInnen viel Know-how.“ Denn die Zahlen müssen bei den einzelnen Fördergebern natürlich hundertprozentig stimmen. Immerhin führen sie auch jährlich die „First Level-Control“ der Volkshilfe Wien durch. Kimmel: „Und wenn der Fördergeber kontrolliert wird, etwa durch die EU bei Verwendung von EU-Mitteln, wird bei uns auch eine Second Level-Control durchgeführt. Dazu kommen laufende Kontrollen durch die Wirtschaftsprüfung.“ Viermal jährlich gibt es Controllingberichte an die Geschäftsführung, die Aufsichtsgremien und die Fördergeber, etwa die Stadt Wien, das AMS, das Sozialministerium oder den WAFF. Dazu kommen Ad hoc-Analysen für die Abteilungen oder das Projektcontrolling. Letzteres ist für die Volkshilfe Wien besonders wichtig, denn die von ihr abgewickelten Projekte sind vom Umsatz her fast so groß wie der zentrale Bereich Pflege und Betreuung.

Die elf Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Finanzen & Controlling sorgen aber auch dafür, dass die MitarbeiterInnen ihr Gehalt pünktlich zu Monatsende überwiesen bekommen und alle Rechnungen zeitgerecht bezahlt werden. „Insgesamt leisten wir hier rund 22.000 Mannstunden pro Jahr, 187.000 Buchungszeilen werden in der Volkshilfe Wien-Zentrale in der Weinberggasse im 19. Bezirk jährlich erfasst und verbucht!“, sagt Bereichsleiterin Daniela Kimmel nicht ohne Stolz.

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