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News / Archiv / Festveranstaltung 60 Jahre Volkshilfe Wien
Volkshilfe Wien: 60 Jahre im Mittelpunkt der Mensch
Die Volkshilfe Wien feierte in der Volkshalle des Wiener Rathauses ihr 60-jähriges Bestehen. Prof. Karl Hodina erhielt die "Franziska-Fast-Ehrenmedaille" für seine Verbundenheit zur Volkshilfe Wien.
Am 21. März beging die Volkshilfe Wien im Rahmen eines Festaktes im Wiener Rathaus ihr 60-jähriges Bestehen in der Zweiten Republik. 1. Landtagspräsident Johann Hatzl, Vorsitzender der Volkshilfe Wien, hob in seiner Ansprache En-gagement, Gemeinschaftlichkeit und Solidarität als Grundpfeiler der Organisation hervor. Bereits in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg hatte die sozialdemokratische Hilfe eine große Tradi-tion. Nach der Bitterkeit des Verbotes unter dem unmenschlichen NS-Regime konstituierte sich die Volkshilfe angesichts der unvorstellbaren Not nach Kriegsende wie Phönix aus der Asche.
Gespür, was die Menschen brauchen Am 21. März 1947 schlug die Geburtsstunde der Volkshilfe Wien, die sich weiter fortan der Wohl-fahrtspflege und Mildtätigkeit verpflichtet fühlte. Land-tagspräsident Hatzl: "Ein historischer Meilenstein, dem wir uns heute nach sechs Jahr-zehnten, als moderne Dienstleistungsorganisa-tion, immer noch verpflichtet sehen." 60 Jahre gelebte Geschichte beweisen, dass jede Epoche spezielle Lebensweisen und Bedürfnisse hervor-bringt. "Zeitgemäß handeln heißt, sich auf genau diese Veränderungen und Bedürfnisse einzustellen. |
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Genau diesen Willen zur Veränderung mit dem Gespür für das, was die Menschen brauchen, hat die Volkshilfe Wien in den letzten sechs Jahrzehnten bewiesen", so Hatzl.
Unverzichtbare Säule Vizebürgermeisterin Grete Laska hob in Ihrer Festansprache die jahrelange Verbundenheit und gute Zusammenarbeit der Stadt Wien mit der Volkshilfe Wien hervor. Nur durch ihre langjährige engagierte Tätigkeit in den unterschiedlichsten sozialen Bereichen, sei es möglich gewesen, Menschen zu unterstützen und ihnen nachhaltige Perspektiven zu ermöglichen. Univ. Prof. Dr. Josef Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe Österreich, bezeichnete in seiner Rede die Volkshilfe Wien als "eine unverzichtbare Säule der Organisation, die täglich für gelebte Solidarität sorgt. Daher geht mein Dank an diesem Festtag an alle ehrenamtlichen FunktionärInnen, an die Geschäftsführer und die zahlreichen engagierten MitarbeiterInnen der Volkshilfe Wien."
"Franziska-Fast-Ehrenmedaille" für Prof. Karl Hodina Einer der Höhepunkte des Festaktes war die Verleihung der "Franziska-Fast-Ehrenmedaille" an Prof. Karl Hodina. Diese Auszeichnung für humanitäres Engagement wird jährlich an Personen überreicht, die sich im Sozialbereich besonders verdient gemacht haben. Prof. Karl Hodina ist der Volkshilfe Wien seit Jahrzehnten verpflichtet und hat ihr sein Werk "Der liebe Augustin" gewidmet. "Die Volkshilfe Wien als Hort der Solidarität ist nicht nur ein Markenzeichen", schloss Landtagspräsident Hatzl. "Sie ist ein historischer Auftrag, auch in Zukunft rasche und unbürokratische soziale Hilfe anbieten zu können." |
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